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14.06.2018

Fit für das neue Geschäftsjahr

Die Air Cargo Community Frankfurt e.V. (ACCF) blickt auf der Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Steigende Mitgliederzahlen, in der Community initiierte Entwicklungsprozesse und ein neu gewählter Vorstand lassen die Frankfurter Luftfrachtexperten optimistisch in die neue Saison starten.

Frankfurt am Main, 14. Juni 2018 --- Sie war gut besucht, die sechste Mitgliederversammlung der ACCF im House of Logistics and Mobility (HOLM) am Frankfurter Flughafen. Das letzte Jahr habe gezeigt, wie fruchtbar sich das Engagement der Luftfrachtmacher zu wichtigen Fokusthemen des Standorts entwickelt habe. „Unsere Initiativen hier finden über die Grenzen der Cargo City Süd (CCS) hinaus Beachtung", sagte Joachim von Winning, Hauptgeschäftsführer der Community, in seinem Rechenschaftsbericht. Der Mitgliederzuwachs unterstreiche den Stellenwert der Community-Arbeit. Seit November letzten Jahres bereichern mit der ATC Aviation Services AG, der Goldberg Investment GmbH, dem Spediteur Jan de Rijk, der STI Security Training International GmbH, der Thermologistics Frankfurt GmbH und der Union Logistik International GmbH sechs neue Mitglieder die ACCF. Insgesamt zählt der Verein nun 55 Mitglieder. „Wir agieren branchenübergreifend", erklärte der Vorstandsvorsitzende Sören Stark (Lufthansa Cargo AG) am Rande der Veranstaltung. „Überall dort, wo wir Schnittmengen im täglichen Geschäft sehen, entwickeln wir Ideen, um unseren Standort voranzutreiben. Mitglieder aus vielfältigen Branchen liefern dabei wertvolle Impulse", sagte Sören Stark weiter. 

Agenda für das Jahr ist gesetzt

Die Community hat viele Projekte gestartet, um gemeinsam koordinierbare Prozesse am Flughafen Frankfurt zu verschlanken, zu beschleunigen und transparenter zu machen. Gemeinsam mit Spediteuren und dem Zoll hat der Verein ein Pilotprojekt initiiert, um den Anteil der Zollanmeldung vor Gestellung zu erhöhen. Die Frachtabfertiger LUG und FCS haben begonnen, den in Reihen der ACCF geborenen Gedanken eines einheitlichen Exportprozesses in der Cargo City Süd in die Praxis umzusetzen. Verbindliche Anmeldeprozesse bei der Anlieferung an die Rampen sollen die Abläufe in der Cargo City insgesamt beschleunigen und Kapazitäten besser planbar machen. Darüber hinaus entwickeln die ACCF-Experten im Bereich Frischwaren gemeinsam mit den zuständigen Behörden ein Konzept, um den Dokumentenfluss beim Warenimport zu digitalisieren. Zudem diskutieren Human Resources-Spezialisten der Community Maßnahmen, um gezielt qualifizierte Fachkräfte für die Arbeit am Standort zu begeistern. „Wir werden diese Themen weiter vorantreiben und mit der mannigfaltigen Expertise unserer Mitglieder praktische Lösungen entwickeln", zeigte sich Joachim von Winning überzeugt. Vor allem die weitere Digitalisierung entlang der Supply-Chain und der grenzüberschreitende E-Commerce würden die ACCF in naher Zukunft beschäftigen, berichtete der Hauptgeschäftsführer weiter.

Vorstand neu gewählt

Im Rechenschaftsbericht wurde der alte Vorstand entlastet und für sein Engagement gewürdigt. Im Anschluss wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Dieser besteht künftig aus dem Vorsitzenden Sören Stark (Lufthansa Cargo AG) und seiner Stellvertreterin Anke Giesen (Fraport AG). Die Spediteure vertritt Götz Wendenburg (Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz (SLV), Kühne + Nagel KG). Michael Hoppe (BARIG e.V.) spricht für die Luftfahrtunternehmen, während Patrik O. Tschirch (LUG aircargo handling GmbH) die Frachtabfertiger repräsentiert. Tobias Riege (Riege Software GmbH) vervollständigt den Vorstand für die Dienstleister. 

Bilderunterschrift: von links: Michael Hoppe, Patrik O. Tschirch, Anke Giesen, Götz Wendenburg, Tobias Riege, Sören Stark

 

Pressekontakt:

Mainblick – Agentur für Strategie und Kommunikation GmbH
David Heisig
Roßdorfer Str. 19a
60385 Frankfurt
Tel.: 0 69 / 48 98 12 90
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Über die Air Cargo Community Frankfurt e.V.

Die Air Cargo Community Frankfurt e.V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Institutionen und Verbänden mit dem Ziel, den Luftfrachtstandort Frankfurt zu fördern. Zu ihren 55 Mitgliedern gehören Vertreter aller Bereiche der Luftfracht-Prozesskette. Der Verein verfügt über verschiedene Kompetenzteams, die die gesamte Leistungspalette des Luftfrachtstandortes Frankfurt abbilden. Oberstes Ziel ist die Stärkung des Frankfurter Flughafens als Nummer 1 im europäischen Luftfrachtgeschäft und als führender Fracht-Hub. Der Standort Frankfurt mit heute fast 2,2 Millionen Tonnen Luftfracht (2017) und 14.000 im Cargo-Bereich beschäftigten Mitarbeitern/-innen soll auch in den kommenden Jahren signifikant wachsen und dabei einen noch größeren Anteil am weltweiten Frachtvolumen für sich gewinnen.